Die organisierte Unverantwortlichkeit
- Wie Systeme Entscheidungsfähigkeit verhindern – und wie Struktur und Führung sie zurückgewinnen kann
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Beschreibung
Entscheidungsfähigkeit ist keine persönliche Tugend – sie ist eine strukturelle Leistung. In vielen Organisationen jedoch wird genau diese Fähigkeit durch Systeme, Prozesse und Kontrollmechanismen systematisch eingeschränkt. „Die organisierte Unverantwortlichkeit“ zeigt, wie gut gemeinte Strukturen Verantwortung entkoppeln, Entscheidungsräume einengen und Führung zur Verwaltung degradieren. Basierend auf aktuellen Studien, theoretischen Modellen und praktischen Beobachtungen analysiert das Buch: wie Rückfragekulturen, Genehmigungsschleifen und administrative Kontrollsysteme zu einem Verlust an Selbststeuerung führen, warum Entscheidungsvermeidung, konforme Anpassung und Eskalation nach oben keine individuellen Schwächen, sondern organisatorische Symptome sind, und wie Organisationen sich selbst in eine Kultur der Abhängigkeit und der Infantilisierung Erwachsener manövrieren. Der Autor argumentiert: Die Lösung liegt nicht in mehr Schulungen oder Resilienztrainings, sondern in einer strukturellen Neugestaltung von Verantwortung. Aufbauend auf den Prinzipien des Lean Managements entwickelt das Werk konkrete Ansätze, um Entscheidungsfähigkeit wieder in den Mittelpunkt zu rücken – durch: - klare Verantwortungsstrukturen - prozessuale Entlastung von Rückkopplungsschleifen - eine Führungskultur, die Mündigkeit nicht fordert, sondern voraussetzt. Zielgruppe: Führungskräfte, Organisationsentwickler:innen, Berater:innen, Studierende und Lehrende in den Bereichen Management, Psychologie und Organisationsentwicklung – sowie alle, die Führung als systemische Verantwortung und nicht als individuelle Stärke verstehen.