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Farkashazy Elisabeth


Vita von Farkashazy Elisabeth

Elisabeth Farkashazy, geb. 1959 in OÖ, widmet sich seit ihrem Studium an der Kunstakademie Düsseldorf ihren Interessen an Kunst, Architektur, Literatur, Philosophie, Psychologie, Medizin und Naturheilkunde. Die langjährigen Erfahrungen als Ziviltechnikerin und die Zusammenarbeit mit jungen Menschen als Lehrbeauftragte, bilden das Fundament für die Lust am Schreiben. Kurzgeschichten wurden 2008 in der Anthologie "Brennstoff" der Gruppe PromOtheus und 2026 mit der Gruppe schönbuntgrau "Und wenn wir nicht geschrieben hätten" veröffentlicht. Seit 2020 lebt sie in Bad Wimsbach-Neydharting. Mit Quinta Essentia, Irrwege der Liebe hat sie 2025 ihren ersten Roman veröffentlicht.

Interview mit Farkashazy Elisabeth

Wer oder was inspiriert dich zum Schreiben?

Die Neugier auf das Leben. Von klein auf habe ich alles gelesen, was mir in die Finger kam. Und dann habe ich angefangen zu schreiben. In der Schule, in der Schreibwerkstatt Promoteus und seit der Pensionierung mit der Lust zu Recherchieren und in die Welt des Buches einzutauchen.

Wird es ein weiteres Buch geben?

Derzeit ist ein Roman in Arbeit der zur Zeit 1945 handelt und in Mauthausen, Wien und Budapest spielt.

Welches Buch sollte deiner Meinung nach jede:r gelesen haben?

wer Krimis liebt sollte in jedem Fall die Reihe von Louise Penny über Gamache lesen: Freundlichkeit gewinnt

Wie würden dich deine Freund:innen beschreiben?

Meistens gelassen, mit trockenem Humor, engagiert und freundlich. Kann auch streng werden wenn mit Ignoranz und Dummheit konfrontiert.

Was möchtest du deinen Leser:innen mit auf den Weg geben?

Offen und neugierig zu sein. Dabei niemals Werte wie Menschenrechte, Meinungsfreiheit und Freundlichkeit aufgeben oder anderen verwehren.

Was war deine Intention das Buch zu schreiben

Die Spurensuche nach den Wurzeln des Humanismus – jener Idee, die unser Miteinander seit der Neuzeit prägt und aktuell ist wie eh und je. Derzeit scheint es beinahe so, dass das Trennende vor dem Gemeinsamen steht. Dabei bin ich in die spannende Zeit vor fünfhundert Jahren vorgedrungen.

Du schreibst bei der Hauptfigur Sophia über Missbrauch und Sexualität, warum ist das so wichtig

Ich versuche unaufgeregt und fast pragmatisch dieses Thema zu behandeln. Epstein files, #me Too u.v.m. sind seit Jahrhunderten aktuell. Missbrauch, aber auch freudvolle sexuelle Erfahrungen gehören für manche zum Erwachsenwerden. Ich weiß, dass dadurch der Roman kein leichtes, flockiges Buch ist, denke aber, dass viele Frauen ähnliche Erfahrungen gemacht haben und einen Weg daraus in der Selbstermächtigung finden, sowie viele Männer diese Sicht einer jungen Frau erlesen und verstehen werden.