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Vincent van Dorn


Vita von Vincent van Dorn

Vincent van Dorn schreibt Krimis und Thriller mit starkem Niederösterreich-Bezug – bevorzugt dort, wo die Gegend zwischen Tulln, St. Pölten, Neulengbach und Wien idyllisch wirkt und Verbrechen umso besser verborgen bleiben. Wenn er nicht mordet (literarisch!), liest er leidenschaftlich quer durch alle Genres, schätzt Kunst und Kultur, geht gern ins Theater, liebe klassische Musikdarbietungen und weiß ein gutes Glas Wein im Kreis lieber Freundinnen zu schätzen. Er mag Hunde, liebt seine Familie sehr und bringt als juristisch bewanderter Beobachter eine besondere Freude an präzisen Motiven, klaren Strukturen und glaubwürdigen Abgründen mit. Bücher sind für ihn kein Hobby, sondern Lebensraum.

Interview mit Vincent van Dorn

Wer oder was inspiriert dich zum Schreiben?

Oft werde ich in Momenten, in denen ich selbst nicht damit rechne, von plötzlich sprudelnden Ideen für neue Geschichten regelrecht überfallen. Dazu reicht eine kleine, scheinbar normale Alltagssituationen. Die harmlose Person in der Kassenschlange vor mir, wird in meinem Kopf plötzlich zu einer Serienkillerin. Eine lächelnde Polizistin kann die sympathische Protagonistin in einem oder mehreren meiner Bücher werden. Die Inspirationen kommen immer unvorhergesehen.

Wird es ein weiteres Buch geben?

Oh ja, es wird nicht nur ein weiteres Buch geben. Mindestens ein Buch pro Jahr ist sichergestellt. Es könnten aber auch zwei Bücher pro Jahr werden. Je nachdem, wie regelmäßig mich der Schreibflow in seine Welt zieht und wie meine Zeit es zulässt. Aber ja, Lesen und Schreiben ist für mich ein bereichernder Bestandteil meines Lebens. Darauf möchte und werde ich nicht verzichten. Aktuell schreibe ich an einem Buch, dass in einem anderen Genre spielt. Man darf gespannt sein.

Welches Buch sollte deiner Meinung nach jede:r gelesen haben?

Natürlich mein eigenes Buch. Der österreichische Krimi-Thriller: "Die Reisende". Für mein Empfinden bieten Autoren wie Max Frisch (Mein Name sei Gantenbein) oder Ferdinand von Schirach (Der stille Freund) viel Potential, um sich selbst und sein eigenes Leben immer wieder aufs Neue zu reflektieren, neue Denkweisen zu entwickeln, sich gedanklich und emotional zu bereichern.

Wie würden dich deine Freund:innen beschreiben?

Es ist mir unangenehm mit einer Antwort auf diese Frage positive Dinge über mich selbst zu nennen. Aber nun gut. Meine Freunde beschreiben mich als jemanden, der Menschen mag und positiv in die Zukunft denkt. Sie beschreiben mich als offen, freundlich, tolerant und zugewandt. Grundsätzlich mag das schon stimmen. Die meisten Menschen, die ich in meinem Leben kennenlernen durfte, haben sich zumeist als freundlich und sympathisch gezeigt. Das hat mein Menschenbild positiv geprägt.

Was möchtest du deinen Leser:innen mit auf den Weg geben?

Wenn es mir gelungen ist Lesende in eine spannende Geschichte zu ziehen und mit auf die Reise zu nehmen, dann ist doch schon etwas großartiges geschehen. Etwas tiefer zwischen die Zeilen geschaut erhoffe ich mir, dass Sichtweisen auf verschiedenste Menschen und Lebensweisen einen Beitrag für Verständnis und Toleranz sowie ein gutes Miteinander leisten können. Schön finde ich es auch, wenn man am Ende das Fazit ziehen darf, dass Gewalt nie eine gute Lösung ist.

Wie wichtig sind Dir Recherchen beim Entstehungsprozess Deiner Bücher?

In meinen Büchern kommen Personen aus den unterschiedlichsten Berufen vor. Natürlich war ich in meiner eigenen Vita nicht Chefinspektor, Gerichtsmediziner, Rechtsanwalt, Richter, IT-Fachmann und Bergretter in einem. Deshalb trinke ich gern einen Verlängerten mit Menschen, die mich aus ihrer beruflichen Expertise heraus beraten können. Ein bereichernder Nebeneffekt ist dabei, dass ich selbst viel über andere Berufe erfahre.