Privat
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Joas Föll
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Interview mit Joas Föll
Wer oder was inspiriert dich zum Schreiben?
Ich scanne mein Umfeld ganz automatisch auf Geschichten und versuche, mich in Leute hineinzuversetzen. Dabei entstehen wieder Ideen: Bilder, Sätze, Szenen, Figuren, dumpfe Gefühle oder vage Erinnerungen. Die besten Ideen formen sich beim Schreiben selbst. Nichts ist so inspirierend, wie sich kopfüber in den Strom der Geschichte zu stürzen und zu versuchen, zu schwimmen.
Wird es ein weiteres Buch geben?
Klar! Aktuell schreibe ich an einem Fantasyroman. Ein neues, ganz anderes Buch mit den Figuren der Hiob-Schule ist auch schon in Planung.
Wie würden dich deine Freund:innen beschreiben?
Ebenso gut im Quasseln wie im Zuhören, chaotisch-kreativ, neugierig und ab und an ein Klugscheißer …
Hast du einen Lieblingscharakter? Welche deiner Figuren ist dir am ähnlichsten?
Je länger ich schreibe, desto mehr merke ich, wie jede Figur ganz von selbst einen Splitter meines Charakters bekommt. In anderen Worten spiegelt jede Figur Stärken, Schwächen, Träume und Macken von mir. In jedem steckt ein bisschen Joas. Aus der Hiob-Schule mag ich Sascha und Ricardo wirklich gerne, da es wirklich witzig war, über die beiden zu schreiben. Außerdem Matti und Samy, weil sie einfach ein tolles Team sind.
Welche 5 Bücher würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
So eine typische Schul-Steckbrief-Frage. Dürfte ich aus meiner Buchsammlung nur fünf Titel mitnehmen und kein einziges anderes Buch mehr lesen, welche würde ich wählen? Nach etwas Grübeln komme ich auf diese hier: "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende, "Ferien auf Saltkrokan" von Astrid Lindgren, "Adorning the Dark" von Andrew Peterson, "Die Bibel" (Praktisch: 66 Bücher in einem!), "Maurice, der Kater" von Terry Pratchett.